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Gehirn und Hardware | Ihr Rechenzentrum verstehen

Wäre es nicht wunderbar, Ihr Gehirn wäre ein Computer und liefe immer bei einhundert Prozent Leistung?

GehirnVielleicht sagen Sie jetzt: Ja! Im Gegensatz zum Mensch kennt ein Computer keine Leistungsschwankungen. Diese Schwäche versuchen wir künstlich zu minimieren, meist durch legale Substanzen wie z.B. Koffein.

Aber auch illegale Mittel, beispielsweise mit einer aufputschenden Wirkung, finden immer häufiger Anwendung.

Vielleicht sagen Sie aber auch: Nein! Unser Gehirn ist einem Computer um Längen voraus. Wenn es darum geht, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen und in Verbindungen zu setzen, ist unsere graue Masse einfach unschlagbar. Kein Computer dieser Welt kann Emotionen, Erfahrungen und Wissen so vereinen, dass anschließend sinnvolle Entscheidungen getroffen werden.

In den letzten Jahren wurde viel über das Gehirn geforscht. Mit modernster Technik ist es heute möglich, dem Gehirn beim Lernen zuzusehen.

 

Diese neurowissenschaftlichen Erkenntnisse helfen Ihnen zu verstehen, wie Ihr Gehirn beim Lernen funktioniert und was es dazu benötigt.

 

BEISPIEL-NEUNMALKLUG

Gisela macht seit zwei Jahren eine Ausbildung als Heilpraktikerin und steht kurz vor dem Abschluss. Die Prüfung ist bekanntlich sehr anspruchsvoll. Deshalb bereitet sie sich intensiv darauf vor. Aber auch eine Pause muss einmal sein, denkt sie sich, und freut sich umso mehr auf die Geburtstagseinladung ihrer Freundin am Abend.

Vorher möchte Gisela noch eine Lektion in Anatomie über die wichtigsten Muskelgruppen lernen. Gesagt, getan. Eine Stunde später ist sie sich sicher, dass sie den Stoff verinnerlicht hat.

Also, ab auf die Party! An diesem Abend möchte Gisela Spaß haben, tanzen, lachen und alte Freunde treffen. Auf Alkohol verzichtet sie. Morgen steht ja wieder ein Lerntag an…

Den nächsten Tag möchte Gisela der Wiederholung widmen. Sie beginnt mit dem Lernstoff, den sie vor der Geburtstagsfeier durchgearbeitet hat, und versucht, die Muskelgruppen aus der Erinnerung aufzusagen. Es ist jedoch wie verhext. Sie überlegt angestrengt, aber da ist einfach nichts mehr. Gisela ist frustriert. Wie konnte das nur passieren?

Nun, hätte Gisela gewusst, dass das Gehirn im Schlaf jene Informationen speichert, die am emotionalsten sind, wäre sie jetzt nicht so deprimiert. Denn was war das emotionalste Ereignis des gestrigen Tages? Richtig, die Party! Gisela erinnert sich immer noch an die Lieder, die gespielt wurden, was sie getrunken hat und wie der junge Mann aussah, der sie so nett angelächelt hat. Aber sicherlich erinnert sie sich nicht mehr an M. latissimus dorsi, M. infraspinatus und M. deltoideus.

Ein Lerncoach hätte dazu geraten, vormittags zu lernen und anschließend ein Nachmittagsschläfchen abzuhalten. Im Schlaf werden alle „wichtigen“ Informationen abgespeichert. Und am Beispiel von Gisela wären das die Muskelgruppen des menschlichen Körpers. Schon Albert Einstein kannte und nutzte die Technik des Power Naps. Daher ist es auch sinnvoll, den Lernstoff vor dem Schlafengehen noch einmal zu wiederholen.

BALKEN-NEUNMALKLUG

Viele Faktoren können die Lernfähigkeit beeinflussen. Erfahren Sie in unseren Trainings, welche dies sind.
Im Bereich Gehirn und Hardware bekommen Sie Antworten auf folgende Fragen:
  • Wie speichert das Gehirn Informationen?
  • Was verhindert Konzentrationstiefs?
  • Warum ist Lernen oft so anstrengend und wie kann es leichter gehen?
  • Was ist gehirngerechte Ernährung?
  • Warum funktioniert Lernen nicht linear, sonder oft langsam und dann wieder sprunghaft?
  • Warum lernt man beim Spazierengehen besonders gut?

Bekommt Ihr Gehirn alles was es braucht?

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