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Lernstoff richtig wiederholen | Überlernen verhindern

Lernstoff_wiederholenDa ich oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, komme ich sehr häufig in den Genuss, Schülern, Studenten und Erwachsenen beim Lernen im Zug zuzusehen. Jeden Morgen beobachte ich das gleiche Ritual: Ein Blick auf die Karteikarte, dann ein leerer Blick aus dem Fenster, dann zur Kontrolle wieder zurück auf die Karteikarte. Dann die nächste Karte. Und so geht es viele Male, Tag für Tag.Diese Technik hat sich bei fast allen Lernenden durchgesetzt. Sie funktioniert, wenn auch sehr ineffektiv, denn sie berücksichtigt das Phänomen des Überlernens nicht.

 

Warum müssen wir den Lernstoff eigentlich immer wiederholen?

Dazu sollten Sie verstehen, wie der Lernstoff in unser Langzeitgedächtnis gelangt. mehr …

Einen Lernplan erstellen – Macht das Sinn?

Lernplan_erstellen

Einen Lernplan erstellen – so geht´s

Einen Lernplan erstellen? …hä ich. Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, bestand das erstellen eines Lernplans aus einem einzigen Schritt: hinsetzen und mit irgendetwas beginnen.

In der Schule wurde mir die Erstellung eines Lernplans abgenommen. Ich hatte ein Hausaufgabenheft, in dem stand, welcher Test zu welchem Zeitpunkt geschrieben wurde, welche Hausaufgaben ich erledigen sollte und wann das Referat gehalten werden musste. Meine Eltern waren meine Wiedervorlage: „Meik, du musst noch Geschichte lernen“. Ich empfand diese Bevormundung als nervig und konnte diese Funktion leider auch nicht abstellen, so wie im Outlook. Also machte ich, was meine Lehrer und Eltern sagten.

Dies änderte sich schlagartig mit dem Studium. Plötzlich war ich auf mich selbst gestellt. Es sagte niemand, du musst heute dieses und jenes erledigen, damit du die Prüfung in einem halben Jahr bestehst. Also übernahm ich das System „Druck-Lernen“, leider ohne großen Erfolg. Wie gewohnt fing ich erst kurz vor der Prüfung mit dem Lernen an. Ich arbeitete Tag und Nacht und bestand die Prüfung – nicht.

Den Fehler machte ich zum Glück nur einmal. Denn ab diesem Zeitpunkt erstellte ich einen Lernplan. Warum ist ein Plan so entscheidend?
Studien haben bewiesen, dass sich Lernen in kleinen Einheiten und über einen längeren Zeitraum positiv auf das Prüfungsergebnis auswirkt.

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Die zehn Gebote für gehirngerechtes Lernen

 I-vista  / pixelio.d

I-vista / pixelio.d

Ich werde immer wieder gefragt, was richtiges Lernen ausmacht. Gibt es Tipps und Tricks um effektiver lernen zu können? Aus diesem Anlass heraus, stelle ich Ihnen heute die zehn Gebote für gehirngerechtes Lernen vor. Wenn Sie diese Regeln bei jedem Lernprozess einhalten, werden Sie viel leichter Ihr Lernziel erreichen.

Gebot 1: Transparenz der Lernziele

Lernen ohne Sinn und Verstand kann schnell die Motivation rauben. Daher ist es wichtig, sich darüber klar zu werden, weshalb man die Ausbildung/das Studium absolviert. Wie soll mein Leben nach der Ausbildung aussehen? Welchen Job möchte ich haben? Wie viel Geld möchte ich verdienen? Was möchte ich mit dem Geld machen? Schreiben Sie alles auf und hängen sich Ihre Ziele gut sichtbar an Ihren Lernarbeitsplatz.

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Lernen ist individuell und jeder Lernende hat seine Lieblingslingstechnik. Es gibt Techniken, die Nachweislich bei vielen Menschen das Lernen und Merken von Fakten und Wissen vereinfachen.

 

Herr Dr. Gunter Karsten (Gedächntnisweltmeister) gibt 10 Tipps, wie lernen leichter von der Hand gehen kannn.

 

© chatchaisurakram - Fotolia.com

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Tipp 1:
Nutzung unseres Gehirns als Hochleistungstransformator! Unser Gehirn liebt geradezu konkrete und anschauliche Informationen. Doch Lernstoff ist oft abstrakt und unanschaulich (wie z.B. Zahlen, Vokabeln, Fachbegriffe, Fremdwörter oder Namen). Deshalb sollten wir jegliche abstrakte Information zu konkreter, anschaulicher Information umwandeln – wodurch unser Gehirn mitsamt seinem Hauptakteur – dem Gedächtnis – wesentlich effektiver arbeiten kann!

 

Tipp 2:
Karteikartensystem. Sehr bekannt, doch von vielen verkannt! Dieses effiziente Lernsystem ist für eine dauerhafte Wissensspeicherung fast unumgänglich: Stichwörter archivieren, entsprechend dem Lernniveau definieren und in den richtigen Zeitabständen wiederholen. Anfangs immer ein gewisser Aufwand, trägt es mit der Zeit immer mehr köstliche Früchte des sicheren Wissens! mehr …

Dr. Olaf Käppler spricht eine knappe Stunde mit den vier LernCoaches Victoria Stübner, Heike Wellmann, Iris Komarek und Alexandra Lux, darüber, was Lerncoaching macht, was es kann, und wo die Grenzen zur Nachhilfe sind.