Lerntraining für Erwachsene - Merktechniken | Zeitmanagement | Motivation | Konzentration | Prüfungskompetenz
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Das ausgelagerte Gedächtnis | Google

Wie Google unser Denken beeinflusst und weshalb es wichtig ist, seinen Kopf gelegentlich selbst anzustrengen.

493268_web_R_by_Monja Schnider_pixelio.deIch frage mich manchmal, wie Menschen vor dem Internetzeitalter ihren Alltag meistern konnten. Wer hatte die Telefonnummer vom Zahnarzt im Kopf? Wer kannte das Geheimnis einer gut gebundenen Krawatte und wer war in der Lage, ohne Google einen guten Schweinsbraten zu kochen?
Im Gegensatz zum heutigen Wissenserwerb waren diese Informationen in den Köpfen der Familienangehörigen, Freunde und Kollegen gespeichert. Onkel Karli wusste, wie man eine Krawatte bindet, und hat es seinem Neffen beigebracht. Damit der Sohn in der eigenen Wohnung nicht immer Dosenfutter zu sich nahm, brachte die Mama ihm bei, wie er einen leckeren Schweinsbraten kocht. Das Wissen wurde also kollektiv gespeichert und individuell vererbt.

Dies hat sich seit Google massiv verändert. mehr …

Lerntypentest für Erwachsene

 

Das Thema „Lerntypentest und welcher Lerntyp bin ich?“ wird unter Lernenden und Wissenschaftlern heiß diskutiert.

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Während die eine Seite sagt „So ein Quatsch, man lernt immer mit allen Sinnen, daher ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Lerntypen sinnlos“, argumentiert die andere Fraktion dagegen wie folgt: „Nein, jeder Mensch bevorzugt nur einen Kanal. Diesen zu kennen ist enorm wichtig für den Lernerfolg.“

Ich vertrete die Meinung, dass Lernen dann erfolgreich ist, wenn viele Sinne im Lernprozess angesprochen werden. Dazu ist es notwendig, einen Anhaltspunkt zu haben, welche Sinneskanäle bevorzugt werden. Im Anschluss daran kann der Lernende gezielt darauf achten, andere Sinneskanäle anzusprechen.

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Lernen ist individuell und jeder Lernende hat seine Lieblingslingstechnik. Es gibt Techniken, die Nachweislich bei vielen Menschen das Lernen und Merken von Fakten und Wissen vereinfachen.

 

Herr Dr. Gunter Karsten (Gedächntnisweltmeister) gibt 10 Tipps, wie lernen leichter von der Hand gehen kannn.

 

© chatchaisurakram - Fotolia.com

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Tipp 1:
Nutzung unseres Gehirns als Hochleistungstransformator! Unser Gehirn liebt geradezu konkrete und anschauliche Informationen. Doch Lernstoff ist oft abstrakt und unanschaulich (wie z.B. Zahlen, Vokabeln, Fachbegriffe, Fremdwörter oder Namen). Deshalb sollten wir jegliche abstrakte Information zu konkreter, anschaulicher Information umwandeln – wodurch unser Gehirn mitsamt seinem Hauptakteur – dem Gedächtnis – wesentlich effektiver arbeiten kann!

 

Tipp 2:
Karteikartensystem. Sehr bekannt, doch von vielen verkannt! Dieses effiziente Lernsystem ist für eine dauerhafte Wissensspeicherung fast unumgänglich: Stichwörter archivieren, entsprechend dem Lernniveau definieren und in den richtigen Zeitabständen wiederholen. Anfangs immer ein gewisser Aufwand, trägt es mit der Zeit immer mehr köstliche Früchte des sicheren Wissens! mehr …

Dr. Olaf Käppler spricht eine knappe Stunde mit den vier LernCoaches Victoria Stübner, Heike Wellmann, Iris Komarek und Alexandra Lux, darüber, was Lerncoaching macht, was es kann, und wo die Grenzen zur Nachhilfe sind.